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Sing in Spring

Konzert von "Music of Mine" am 31. März 2019 in der Meys Fabrik

Foto: Huck

 Zum Auftakt von Jahreszeiten-Konzerten, die in den kommenden Jahren absolviert werden sollen, veranstaltete der Musical-, Pop- und Gospelchor „Music of Mine“ (der den „Hennefer „Siegfonikern“ angegliedert ist) am letzten Märzsonntag 2019 in der Hennefer Meys Fabrik das erste Konzert unter dem Motto „Sing in Spring“. Chorleiterin, Arrangeurin, Choreographin und Chorbegleiterin, Pegina Pohl, die die mehr als 40 engagierten und ambitionierten Sängerinnen und Sänger seit dem Jahre 2016 in vorbildlicher Weise betreut, hat den Singstimmen ihre musikalische Auffassung nahegebracht. Dazu gehört wohl, dass man die Noten im Kopf hat und so den Winken und Gesten der Dirigentin überzeugend viel besser folgen kann. Diese hatte das musikalische Geschehen im Griff (oder noch besser im Blick!) und agierte vom Klavier aus gekonnt und souverän und vermittelte so den Chorstimmen, die von ihr bestens präpariert waren, das nötige musikalische Selbstbewusstsein. Das brauchte es auch in den „A whole new world“ aus dem DisneyZeichentrickfilm „Alladin“, „The Rose“ von McBroom/Janis Joplin und die berührende Popballade „Eternal Flame“ von der legendären amerikanischen Girl-Band „The Bangles“. Regina Pohl hatte die Notenfeder sorgfältig gespitzt und ihre Begabung für wirklich gelungene Chorarrangements an den Tag gelegt. Darüber hinaus hatte sie alles getan, dass das Publikum hellauf von den dynamisch und stimmlich ausgezeichnet gestalteten Interpretationen begeistert und zurecht die ersten Bravo-Rufe zu hören waren. Da hat man im Stossdorfer Bürgerhaus offensichtlich fleissig und zielstrebig gearbeitet. Das kann nicht anders sein! Besonders für die Chöre heisst es immer wieder: Ohne Fleiss kein Preis. Doch da ist die Chorleiterin, die für ihr Engagement viel Beifall einheimste, längst auf einem sehr guten Weg. Das zeigten auch die unsterblichen Beatles-Hits „Let it be“ (in einer Bearbeitung von Chorgründer Karsten Rentzsch), die Hymne „All you need is love“ aus der Flower-Power-Ära und „Hey Jude“ (beide unverwüstlichen Ohrwürmer von der Chordirigentin selbst arrangiert). Es machte den Sängerinnen und Sängern und ebenfalls dem Publikum viel Spass in die sechziger Jahre einzutauchen und das auch choreographisch zu apostrophieren und mit Klatschen zu begleiten. Das Ensemble „Melange“, bestehend aus Jörg Janssen (Saxophon) und Norbert Paar (Klavier und Komposition), gewann ganz viel Sympathie durch ihr höchst differenziertes und ausgesprochen pointiertes Zusammenspiel. Da waren zwei sympathische Akteure am Werk, die es meisterhaft verstehen, mit der Musik umzugehen. Ein bunter Frühlingstupfer und eine schiere Augenweide waren ganz gewiss auch die irischen Tänze der beiden Elevinnen Julia und Johanna, die bei der Hennefer Tanzschule Lars Stallnig erfolgreich unterrichtet werden. Das nostalgische „Du passt so gut zu mir“ von den „Comedian Harmonists“ beendete ein ergötzliches Konzert, von dem Chorvorsitzender Peter Pütz (der die Chorleiterin für ihre Geduld und Beharrlichkeit lobte) und der Vorsitzende des Stadtverbandes Hennefer Chöre“, Willi Göbel, ebenfalls sehr angetan zeigten. Programmführer Dieter Bastian verdiente sich für seine versierte und interessante Moderation ein dickes Lob.

Walter Dohr 

Ein weiterer sehr lesenswerter Artikel erschien am 02. April 2019 in dem Kölner Stadt Anzeiger und der Kölnischen Rundschau, Autor: Peter Lorber

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